KfW-Mittelstandspanel 2026: Unternehmen verdienen mehr, verschieben aber Investitionen
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat ihr diesjähriges KfW-Mittelstandspanel 2026 veröffentlicht. Die KfW sieht die deutsche Wirtschaft hiernach im Aufschwung und mittelständische Unternehmen widerstandsfähig und gut aufgestellt, um in die Zukunft zu investieren. Preisbereinigt sank zwar der Umsatz im Mittelstand, aber der Unternehmensgewinn stiegt um 0,5 Prozent auf durchschnittlich 7,5 Prozent. Gleichzeitig verbesserte sich auch die Eigenkapitalausstattung der Unternehmen, sodass viele Unternehmen grundsätzlich in der Lage seien, anstehende Investitionen (z. B. für betriebliche Transformationsvorhaben) zu stemmen.
Dem Bericht nach seien allerdings noch viele Unternehmen zurückhaltend bei Investitionen. Zahlreiche Unternehmen gaben an, geplante Investitionen verschieben zu wollen – zum Beispiel wegen hoher Preise für Energie, Material, Personal sowie aufgrund bürokratischer Hemmnisse und Verunsicherungen über weitere wirtschaftliche Entwicklungen und mögliche Änderungen bei gesetzlichen Vorgaben. Die bisher noch ausbleibenden Investitionen könnten den weiteren wirtschaftlichen Aufschwung bedrohen.
An der repräsentativen Befragung beteiligten sich insgesamt 10.773 mittelständische Unternehmen im Zeitraum Februar bis Juli 2026 sowie nochmals 2.051 Unternehmen an einer Sonderbefragung Anfang September 2026.
Link zum KfW-Mittelstandspanel 2026:
https://www.kfw.de/Über-die-KfW/KfW-Research/KfW-Mittelstandspanel.html
(Autor: GSA)